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Artischocken mit Ei-Dip

An Pfingsten ging es für mich und meine Familie für zwei Wochen nach Südfrankreich. Wir bewegten uns kaum. Für mehr als morgens zur Boulangerie um die Ecke und nach dem ersten frischen Baguette direkt zum Strand reichte es oft nicht. Das ist auch gut so. Jeden zweiten Tag machten wir uns vielleicht auf zum Wochenmarkt in eines der umliegenden, malerisch auf Hügeln gelegenen Dörfer – Meerblick und Croissant plus Café au lait zum Tunken inklusive. Und manchchmal, um 11 Uhr nach dem Frühstück, schafften es alle Cousinen zur Aquagymnastik. Das wiederum kam inklusive jungem, braungebranntem Animateur in Shorts, Muskelshirt und Sonnenbrille mit verspiegelten Gläsern. Und Clubmusik, Schwimmwürsten und die immer gleiche kleine Gruppe Rentner natürlich.

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Abends tranken wir nach einem frühen Abendessen unseren kühlen Weißwein mit Eiswürfeln (im Urlaub ist fast alles erlaubt) am leeren Strand und spielten „Schwimmen“ auf unseren Handtüchern. Es gab dann „moules frites“ in Weinsauce, also Miesmuscheln mit Pommes. Oder eben Artischocken mit Ei-Dip, ein leichtes Essen an heißen Abenden, das ratzfatz zubereitet ist, nach einem Pi-mal-Daumen-Rezept meiner Tante Claudia. Und wenn ich an solche Momente denke, wie wir abends eingemummelt in Hoodie und Leggins als Schutz vor fiesen Stechmücken auf der Terrasse sitzen, dann wiegen die tausend Mal mehr als alles, was aktuell an diesem schönen Flecken Erde passiert.

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Artischocken mit Ei-Dip à la Tante Claudia

Zutaten für 4 als Vorspeise
oder 2 Personen als leichte Hauptmahlzeit

4 große Artischocken

1 Zitrone

Salz

5 hart gekochte Eier

2 Becher Crème fraîche

1 Handvoll Cornichons

4–5 EL Cornichon-Essigwasser

1 Handvoll Radieschen

1 TL Dijonsenf

1 Handvoll frische Kräuter wie Petersilie, Schnittlauch, … was ihr da habt!

Salz

Pfeffer

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Bei jeder Artischocke ein Stück vom Strunk abschneiden. Einen großen Topf voll Salzwasser zum Kochen bringen.

Zitrone halbieren und eine Hälfte zusammen mit den Artischocken in das Wasser geben. Auf mittlerer Hitze etwa 20 bis 25 Minuten garen. Wenn man mit einem Messer leicht in die Artischocken stecken kann, sind sie fertig.

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In der Zwischenzeit die hart gekochten Eier pellen und fein hacken. Cornichons, Radieschen und Kräuter auch fein hacken. Crème fraîche in eine Schüssel geben und mit etwas Essigwasser und 2 EL Zitronensaft aus der anderen Zitronenhälfte cremig rühren. Eier, Cornichons, Radieschen, Kräuter, Senf und etwas Pfeffer unterrühren. 10 Minuten ziehen lassen.

Artischocken vom Herd ziehen. Dip nochmals umrühren und eventuell mit Salz abschmecken.

Artischocken aus dem Wasser nehmen, auf jeweils einen Teller legen und mit beliebig viel Dip servieren. Von außen nach innen, Blatt für Blatt dippen, aussaugen und bis zum Artischockenherz vorarbeiten. Das ist nämlich der beste Teil.

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Erdbeer-Rhabarber-Pie

Ich liebe Stuttgart. Im Moment noch mehr als irgendwann zuvor. Im November letzten Jahres, als langsam der Winter kam, bin ich hergezogen. Erst seit ein paar Tagen, jetzt wo der Sommer mehr oder weniger zuverlässig da ist, kann ich bei offener Balkontür auf dem Sofa sitzen, auf meinem Schoß der Laptop. Im Hintergrund höre ich bis in den fünften Stock hinauf die Autos in unregelmäßigen Abständen vorbeifahren, wie sie vor der Kreuzung innehalten, rechts vor links beachten oder auch nicht. Irgendwo ist eine Baustelle. Die Sonne scheint auf unseren grasgrünen Balkontisch und ich sehe gerade, dass ich das Rosmarinbäumchen ein wenig überwässert habe.

„Wenn du nicht fliegen kannst, dann renne. Wenn du nicht rennen kannst, dann laufe. Wenn du nicht laufen kannst, dann krieche. Aber was du auch tust, du musst dich vorwärts bewegen!“  Martin Luther King

Jetzt, wo ich mich gerade so gut eingelebt habe, ständig neue, tolle, interessante Menschen kennenlerne, immer unterwegs bin, sich neue Dinge ergeben, jetzt zieht es mich für drei Monate nach München. In die Redaktion von „Lust auf Genuss„, ein Magazin, das ich sehr verehre und das mir immer wieder zuverlässig als Inspirationsquelle herhält. Deswegen pausiere ich über den Sommer mit meinen wöchentlichen Rezepten hier bei Edition F und widme mich neuen Projekten und Ideen.

Ein bisschen wehmütig, Stuttgart und meinen regelmäßigen Beiträgen bei Edition F über den Sommer den Rücken zu kehren, bin ich schon. Vielleicht ist was dran an „Man soll aufhören, wenn’s am schönsten ist“. Manchmal die Party verlassen und sich auf das freuen, was das Leben als nächstes bereit hält. Das macht Spaß, ist eine Herausforderung und lässt einen weitergehen, weiterlernen, weiterleben. Und dann: Wiederkommen. Vielleicht zu Edition F, auf jeden Fall nach Stuttgart, zu den Lieblingsmenschen und in die Heimat.

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Erdbeer-Rhabarber-Pie

Sommer bedeutet – wahrscheinlich nicht nur für mich – neben Sonne, nackten Füßen und spätem Sonnenuntergang, auch Erdbeeren und Rhabarber. Dieses Rezept ist inspiriert von einer meiner liebsten Bloggerinnen: Yossy Arefi von Apt. 2B Baking Co. Sie hat auch ein Video zum Rezept gemacht, wo man vor allem schauen kann, wie man den für Pie charakteristischen Rand am besten formt.

Für die Kruste:

170 g Roggenmehl

170 g Dinkelmehl

1/2 TL Salz

225 g Butter, kalt und in Stücken

8 EL Eiswasser

1 TL Apfelessig

Für die Füllung:

insgesamt 1 kg Früchte,

z.B. 500 g Rhabarber und 500 g Erdbeeren

150 g Rohrzucker

Saft und Abrieb von 1 Zitrone

Samen von 1 Vanilleschote

30 g Dinkelmehl

1/2 TL Zimt

1/4 TL Salz

1 Ei, leicht geschlagen

1 EL Rohrzucker

Mehl und Salz in einer Schüssel vermischen. Butterstücke verteilen und mit den Fingern in das Mehl einarbeiten. Die Butterstücke dürfen noch zu sehen sein. Wasser und Apfelessig vermischen. Langsam 6 EL in den Teig einarbeiten. Wenn man ihn hochheben und zusammendrücken kann, ohne dass der Teig auseinanderfällt, ist er fertig. In zwei gleichmäßige Kugeln formen, plattdrückend, in Frischhaltefolie einwickeln und mindestens eine Stunde, besser über Nacht in den Kühlschrank legen.

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Dann den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Rohrzucker, Zitronenabrieb und Vanille in einer großen Schüssel vermengen. Mit den Fingern den Abrieb und die Vanille gleichmäßig in den Zucker reiben. Mehl, Zimt und Salz dazugeben.

Rhabarber in 2 cm-Stückchen schneiden und Erdbeeren vierteln, in eine große Schüssel geben und den Zitronensaft drüberschütten, noch nicht umrühren.

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Einen der zwei Teige auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche so ausrollen, dass er so in eine gebutterte Pieform passt, dass ein leichter Rand übersteht. In den Kühlschrank stellen. Den anderen Teig auf Backpapier ungefähr zur gleichen Größe ausrollen, in gleichmäßige Streifen schneiden und auch kühl stellen.

Mehl-Zucker-Mischung und die Früchte für die Füllung vorsichtig vermischen und gleichmäßig auf den ersten Teig in die Form geben. Die Streifen in kariertem Muster darüberlegen, den überstehenden Rand vom Boden darüberklappen und mit Zeigefinger und Daumen ringsum einen gewellten Rand  drücken.

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Pie auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen. Die Teigflächen mit dem Ei bepinseln, mit genügend Zucker bestreuen und dann für 45 bis 55 Minuten backen oder bis die Früchte blubbern und die Kruste goldbraun und sehr knusprig aussieht. Auskühlen lassen vor dem Schneiden und Servieren. Mit einem guten Kaffee oder Tee genießen!!!

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Einfach nur Brownies

Ich habe letzte Woche das Buch „Stier“ von Astrologe Erich Bauer gelesen. Über den Stier, also über mich, schreibt er, dass er stur, sinnlich, sozial und gleichzeitig gerne alleine ist und außerdem die schönen Dinge des Lebens liebt und sucht. Kann ich bestätigen, auch das mit dem dickköpfig sein. Dieses Buch hat mich überrascht und ziemlich oft schmunzeln lassen, weil die Aussagen darin so wahr sind. Vielleicht liebe ich diese Brownies so sehr, weil wir Stiere Genießer sind. Wahrscheinlich liegt es auch daran, dass man diese saftigen Brownies so richtig schön langsam mit der Rückseite der Gabel zerdrücken und in ganz kleinen Happen auf der Zunge zergehen lassen kann oder weil man sich immer über ein extra großes Stückchen gehackte Schokolade freut, das man zufällig erwischt. Vielleicht. Hier das Rezept für ganz einfache Brownies, wie sie meiner Meinung nach besser kaum gehen, abgewandelt nach einem Rezept von Franziska Schweiger aus dem Buch Happy Baking.

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Zutaten für 1 quadratische Backform:

250 g Zartbitterschokolade

250 g Butter

65 g Vollmilchschokolade, grob gehackt

50 g Pecannüsse, grob gehackt

4 große Eier

Salz

100 g Zucker

150 g gemahlene Mandeln

1 MPs. Zimt

Kakaopulver zum Bestäuben, optional

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Backofen auf 160°C Umluft vorheizen. Backform mit Backpapier auslegen. Zartbitterschoki und Butter schmelzen.

Eier mit einer Prise Salz und dem Zucker über einem heißen Wasserbad mit einem Schneebesen 3 Minuten cremig aufschlagen. In der Küchenmaschine kalt schlagen. Schuko-Butter-Mischung nach und nach dazugeben und gut verrühren. Mandelmehl und Zimt vorsichtig unterheben.

Teig in die Form füllen, mit Vollmilchschoki und Pecannüssen bestreuen und im Ofen etwa 20 bis 25 Minuten backen. Kurz ausdampfen lassen und noch warm essen oder in der Form auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.

Brownies in der Form zurechtschneiden, mit Kakao bestäuben und servieren.

Sommersalat mit Spinat, Kichererbsen und Lachs

Vor zwei Wochen war noch kurzzeitig Hochsommer in Stuttgart. Es war heiß, fast 30 Grad, immer mal wieder bewölkt, schwül und drückend irgendwie. Es war warm und gleichzeitig kühl, der Himmel war bedeckt, es war grau. Ich saß mit Marcel und Meli, zwei sehr lieben Freunden, auf unserem Balkon. Wir haben ein, zwei Gläschen kalten Sauvignon Blanc getrunken, genossen, dass wir auch um 22 Uhr noch in T-Shirt und kurzer Hose draußen sitzen können, über den Tag gequatscht und diesen Salat gegessen.

Eigentlich wollte ich heute ungefähr das beste Brownie-Rezept ever runtertippen, und dann kam eben gestern dieser Salat ums Eck, über den ich auf dem Blog Cup of Jo gestolpert bin. Ich habe ihn ein bisschen angepasst: frischer Baby-Leaf-Salat als Grundlage, weniger Oliven (2/3 der Hungrigen mochten die nicht – ich verstehe nicht warum) und die Kapern wurden ganz weggelassen (wieder die 2/3). Ich liebe Salat. Vor allem dann, wenn er aus vielen Elementen besteht, die Mischung stimmt dann einfach (im doppelten Sinne, wie eine kluge Frau einmal gesagt hat). Ein Sommersalat par excellence ist das hier also für mich und mal etwas anderes. Schokolade gibt es dann also nächste Woche oder so.

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Zutaten für 2-3 Personen:

3 Lachsfilets, frisch oder aufgetaut

3 EL Dijonsenf

2 Dosen Kichererbsen, abgetropft und abgewaschen

1 kleine rote Zwiebel, fein gewürfelt

1 Glas Kalamataoliven

2 Handvoll Cherry-Tomaten, halbiert

Saft von 1 Zitrone

60 ml Olivenöl

Salz und Pfeffer

1 Handvoll frischer Dill, grob gehackt

1/2 Handvoll frischer Basilikum, grob gehackt

6 Handvoll frischer Spinat

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(Tiefgefrorene) Lachfilets salzen und pfeffern, mit Senf bestreichen. Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen und den Fisch auf Backpapier etwa 20 Minuten garen.

In einer großen Schüssel Kichererbsen, Zwiebel, Oliven, Tomaten, Zitronensaft und Öl vermengen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Mischung kann bis zu einer Stunde stehen gelassen werden.

Kurz vor dem Servieren Kräuter und Spinat dazugeben und vermischen. Noch warmen Lachs in grobe Stücke zerteilen und auf dem Salat verteilen. Auf der Terrasse oder dem Balkon mit einem kühlen Weißwein genießen.

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Mandel-Ricotta-Tarte mit Ananas

Obwohl ich für so ziemlich alles Kulinarische zu haben bin, läuft mir bei so manchen Lebensmitteln nicht direkt das Wasser im Mund zusammen. Marzipan zum Beispiel. Und leider auch Ananas. Sie ist süß, sie hat keine Kerne und ist erfrischend, trotzdem ziehe ich ihr jede andere Frucht vor (ganz oben auf der Liste: Wassermelone, Blaubeeren, Erdbeeren).

Mein lieber Freund Marcel von voll gut & gut voll sieht das ein bisschen anders. Bei ihm ganz oben auf der Liste: Ananas. Obwohl ich anmerken möchte, dass er die Frucht neben ihrem Geschmack vor allem wegen ihres schönen Äußeren sehr ansprechend findet. Er ist Design-Freak und optischer Perfektionist. #loveyoumarci

Ganz kurz, um alles auf den Punkt zu bringen: Sein Blog voll gut & gut voll wird diesen Monat ein Jahr, sein Logo besteht aus einer Ananas, am ersten Geburtstag wird deswegen eine Ananas-Party gefeiert und ich springe über meinen Schatten und meinen Geschmack, lasse dafür Freundschaft walten und backe ihm aus gegebenem Anlass einen Ananaskuchen. Ich mag ihn wirklich sehr, diesen Marcel.

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Diese Tarte habe ich schon einmal nach einem Rezept von Liz Prueitt gebacken, die mit ihrem Mann Chad die berühmte Tartine Bakery in San Francisco betreibt. Ich liebe ihren Instagramaccount: Sie gewährt Einblicke in ihren Alltag und teilt immer wieder ein paar einfach Lieblingsrezepte und Küchentipps. Damals habe ich die Tarte nach Originalrezept mit leicht zu dicken Orangenscheiben mit Schale nachgebacken, die leider jeden Bissen ein wenig zu bitter schmecken ließen. Der Teig war fabelhaft, die Polenta hat der Tarte ein wenig Biss gegeben, die Zitronen haben dafür gesorgt, dass sie nicht zu süß schmeckt. Dieses Mal habe ich einfach Ananasscheiben auf den Boden der Form gelegt, die Zucker-Wasser-Mischung der Süße der Frucht angepasst und bin ansonsten dem Rezept von Liz gefolgt. Warum es schon wieder ein glutenfreier Kuchen wurde – reiner Zufall. Ob glutenfrei aus irgendeinem Grund gleichzusetzen ist mit „besonders lecker und überhaupt nicht trocken“ – auf jeden Fall!

HAPPY BIRTHDAY zum einjährigen Blogbestehen, lieber Marcel! Du bist toll und inzwischen ein sehr guter Freund geworden. Bleib‘ wie du bist und, weil eigentlich dein Blog Geburtstag hat: Sei weiter so neugierig, akribisch, leidenschaftlich,… mit deinem Baby und hör‘ vor allem nie auf dazuzulernen! <3

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Zutaten für 1 Tarteform

7-8 Scheiben Ananas

110 g Butter

150 g Zucker

3 Eigelb + 3 geschlagene Eiweiß

170 g Ricotta

3 Zitronen, Saft und Abrieb

1 Prise Salz

60 g Polenta

135 g gemahlene Mandeln

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Ofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Tarteform mit Butter einreiben und den Boden mit Backpapier auslegen (dafür einfach einen Kreis so groß wie die Form ausschneiden). Wer es sehr süß mag, der verteilt jetzt eine Mischung aus 30 g Wasser und 100 g Zucker auf dem Boden, bevor  die Ananasscheiben darauf gelegt werden, so dass keine Lücke bleibt.

Butter und Zucker mit einem Schneebesen oder der Küchenmaschine schaumig rühren. Eigelbe unterrühren, dann den Ricotta, den Zitronensaft und -abrieb und das Salz. Polenta und gemahlene Mandeln unterheben, dann das geschlagene Eiweiß.

Den Teig gleichmäßig über die Ananas verteilen und etwa 30 bis 45 Minuten backen.

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Mandeltarte mit Orangenaroma

In der Küche stehen, das macht mich glücklich und vor allem ruhig. Wenn mir viel im Kopf rumgeht, meine To-do-Liste zu lang ist oder ich im Gegensatz dazu gerade überhaupt nicht weiß, was ich mit mir anstellen soll, dann backe ich am liebsten. Es kommt dann nicht so sehr darauf an, was gebacken wird. Ein Brot bringt mich genau so auf den Boden der Tatsachen zurück wie ein saftiger Kuchen. Und während in meinem Ofen etwas Leckeres vor sich hinbackt, stehe ich vor der Küchenbalkontür mit einer Tasse Tee in der Hand und schaue auf die Hinterhöfe von Stuttgart-West.

karens-wanderbuchDas Rezept soll simpel sein, eine zu lange Zutatenliste ist mir in solchen Momenten schon zu viel Stress. Am besten habe ich alles in meinem kleinen überfüllten Backfach im Vorratsschrank zweites Fach von unten. Für Rührkuchen bin ich immer gerüstet. Dieses hier kommt mit einem feinen Orangenaroma, ist saftig und leicht und passt deswegen zu jedem Anlass. Das Rezept ist aus dem Buch Happy Baking Glutenfrei, das Wanderbuch, das die liebe Karen schon seit Januar auf Reisen schickt.

Vielleicht kann ich euch mit diesem Rezept ja auch eine kleine Auszeit verschaffen. Das geht zum Beispiel so: Küchentüre schließen, Lieblingsmusik aufdrehen (bei mir ist das gerade Chilly Gonzales – aber nicht zu laut, eher als Hintergrundmusik), Lieblingskuchen oder diese Mandeltarte backen (es ist völlig egal, ob bald der Sommer ansteht, es gibt Wichtigeres). Wenn dieser im Ofen ist, Kaffee oder Tee machen und sich zehn Minuten Zeit nehmen, um einfach nur aus dem Fenster zu schauen, auf dem Balkon zu sitzen, das Gesicht in die Sonne zu strecken, … und was euch sonst noch glücklich macht. Lasst es euch schmecken! <3

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Zutaten für eine Tarteform (ca. 32 cm Ø)

300 g gemahlene, geschälte Mandeln

200 g Zucker

4 zimmerwarme Eier

1 Prise Salz

Saft von 1 Zitrone

Abrieb von 1 Bio-Orange

Butter und gemahlene Mandeln für die Form

Puderzucker zum Bestäuben

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Ofen auf 200°C Umluft vorheizen. Form mit Butter fetten und mit gemahlenen Mandeln ausstreuen. Restlichen gemahlenen Mandeln in einer Pfanne rösten bis sie fantastisch duften. Auskühlen lassen.

Zucker, Eier, Salz, Zitronensaft und Orangenabrieb mit einer Küchenmaschine oder einem Schneebesen schaumig rühren. Gemahlene Mandeln unterrühren.

Mandelmasse in Tarteform füllen und im Ofen 10 Minuten vorbacken. Hitze auf 160°C Umluft reduzieren und etwa 20 bis 25 Minuten fertig backen. Falls die Tarte zu dunkel wird, einfach mit Alufolie abdecken.

Mandeltarte aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen, dann aus der Form lösen und vollständig auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und in Stücke schneiden.

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Spargel mit Radieschen-Butter und knusprigen Kartoffeln

Spargelzeit heißt bei uns Familienzeit. Früher, als ich noch Zuhause gelebt habe, gab es gefühlt jeden Tag Spargel. Heute nehmen wir diese Zeit als einen Vorwand uns regelmäßig um einen Tisch zu setzen. Normalerweise werden dazu Schinken, Sauce Hollandaise und Kartoffeln serviert. Letzten Sonntag, um Mama (und Papa) zu feiern, habe ich mal etwas neues versucht: weißer Spargel mit Radieschen-Butter und knusprigen und goldbraunen zerdrückten Kartöffelchen.

Was ich an meinen Eltern sehr, sehr schätze und wofür ich sehr dankbar bin: Sie haben mich immer machen lassen. Es war meine Entscheidung, ob und welches Instrument ich spielen (Querflöte, Klavier und bald nichts mehr), welchen Sport ich treiben (Tanzen, Volleyball und Reiten) und was ich aus meinem Leben machen möchte (Ausbildung oder Studium, Handwerk oder Geisteswissenschaft). Manchmal, in sehr selbstkritischen Phasen, dachte ich mir: Sagt mir doch einfach, was ich mit meinem Leben anstellen soll! Dann habe ich einfach das gesagt, was in meinem Kopf umherschwirrt. Dass ich nicht weiß, wohin es für mich gehen soll, dass ich das Schreiben und die Menschen, denen ich dadurch begegne, sehr schätze, aber nicht genau weiß, wohin das führen soll. Und jedes Mal haben sie diese eine Botschaft in ihrer jeweiligen Antwort rübergebracht: Ein Schritt nach dem anderen. So wie du das machst, ist es für dich richtig. Und: Wir sind stolz auf dich. Danke, Mama und Papa! <3

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Zutaten für 4-6 Personen:

2 kg weißer Spargel

1 EL Butter

2 TL Salz

1 TL Zucker

etwas Zitronensaft

10-12 kleine Kartoffeln, abgekocht

Olivenöl

100 g Butter

2 EL Haselnüsse, gehackt

100 g Radieschen, fein geschnitten

Salz

Pfeffer

Ofen auf 200°C vorheizen. Abgekochte Kartoffeln auf ein Backblech mit Backpapier legen, mit einem breiten Pfannenwender vorsichtig platt drücken. Mit Olivenöl beträufeln und mit Salz bestreuen. 20 Minuten in den Ofen geben, danach wenden und nochmals 20 Minuten im Ofen backen, bis die Kartoffeln goldbraun und knusprig werden. Ofen ausschalten und die Kartoffeln darin warmhalten.

Einen großen Topf mit Wasser zum Kochen bringen. In der Zwischenzeit Spargel schälen und die Enden abschneiden. 1 EL Butter, 2 TL Salz, Zucker und Zitronensaft in das Wasser geben. Spargel dazugeben, Hitze runterdrehen, dass das Wasser nicht mehr kocht, und den Spargel je nach Dicke der Stangen 10-20 Minuten ziehen lassen.

Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen lassen, Hitze reduzieren und in etwa 8 bis 10 Minuten braun werden lassen. Aufpassen, dass sie nicht verbrennt. Haselnüsse dazugeben, Radieschen untermischen und salzen und pfeffern.

Spargel aus dem Wasser und Kartoffeln aus dem Ofen holen und zusammen mit der Radieschen-Butter servieren.

Chia-Pudding (wie er jedem schmeckt)

Ich bin ein großer Fan von Ferdinand von Schirach und seinem Schreibstil. Er geht geschickt mit Worten um, schreibt klar und geradlinig, in einfachen, kurzen Sätzen, ohne unnötig zu verkomplizieren. Seine Bücher habe ich verschlungen, zum Beispiel „Verbrechen“, das das ZDF auch verfilmt und 2013 erstmals ausgestrahlt hat.

In dem Kapitel beziehungsweise der Folge „Fähner“ geht es um einen Arzt, der von seiner Frau vor allem verbal terrorisiert wird. Vorwürfe, Anschuldigungen und Beleidigungen sind Alltag, manchmal bekommt er auch die Faust zu spüren. Der Arzt wiederum entgegnet nie etwas, lässt alles über sich ergehen, sucht alle Fehler bei sich und versucht es nächstes Mal besser zu machen. Natürlich kann er es seiner Frau niemals recht machen. Sie ist durchgehend schroff, undankbar und richtig fies. Sie ist unzufrieden, macht ihr Glück von ihm abhängig. Am Ende wird der sanfte Arzt zum Mörder.

Letzten Samstag saß ich im Zug in Richtung Köln zu meiner sehr guten Freundin Hannah, die dort studiert. Ich saß in Fahrtrichtung auf einem der Vierer-Sitze mit Tisch in der Mitte. Ab Essen setzte sich mir ein älteres Ehepaar gegenüber und diese beiden erinnerten mich leider ein bisschen an das Paar, das auch von Schirach beschreibt. Auch wenn ich den beiden vielleicht Unrecht tue.

Und dann, gerade als ich diese Gedanken in meinen Laptop tippe, um sie für euch aufzuschreiben, müssen die beiden aussteigen. Er hat den totalen Tunnelblick, hilft seiner Frau in den Mantel und geht an mir vorbei ohne ein Wort zu sagen. Sie lächelt mich wirklich herzhaft an, wünscht mir eine gute Weiterreise und dass ich hoffentlich bald wieder gesund werde. Meine Niesanfälle alle zwei Minuten konnte sie schlecht ignorieren. So abweisend sie zu ihrem Mann zu sein schien, umso herzlicher war sie mir gegenüber. Und das, obwohl sie mich nicht kennt. Ich hatte das Gefühl, ihre Worte hat sie ernst gemeint.

Ich fühlte mich ertappt. Was wissen wir schon über andere Menschen? Wer sind wir, dass wir uns erlauben zu urteilen – egal, ob über die Menschen, die uns im Zug gegenüber sitzen, oder wie viel zu oft und tatsächlich ohne greifbaren Grund über die Menschen, die gerade auf der Flucht vor dem Krieg sind.

Und dann dachte ich mir: Vielleicht können wir manchmal besser mit Situationen um uns herum umgehen, wenn wir für alles und jeden eine Schublade haben. Und auch, dass das vielleicht nicht sonderlich schlimm ist, wenn wir immer dazu bereit sind, Menschen wieder aus dieser herauszuholen, sobald wir es besser wissen.

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Zum Rezept:

Chia-Pudding finde ich sehr schwierig wegen seiner wabbligen Konsistenz und weil er nur mit Milch oder Wasser vermischt nach überhaupt nichts schmeckt. Ich konnte dem Chia-Trend lange nicht verstehen, bis ich den wundervollen Blog von Jessie Snyder entdeckte – und ihren „Creamy, Dreamy Chia Pudding“. Ich habe das Rezept ein wenig nach meinem Gusto angepasst: ohne Erdnussmus kann ich nicht mehr leben, Himbeeren machen das Frühstück so schön rosa und Zimt hat einfach gefehlt. Wenn ihr Chiasamen gegenüber auch so skeptisch seid, dann mögt ihr dieses Rezept vielleicht genauso gerne wie ich. Lasst es euch schmecken!

Zutaten für 1 Person:

2 EL Chiasamen

1 Banane

1 TL Erdnussmus

1 kleine Handvoll + 4 gefrorene Himbeeren

1 Tasse à 250 ml Reismilch oder Hafermilch

1 TL Macapulver, optional

etwas Vanille, gemahlen und optional

etwas Zimt, optional

Alle Zutaten außer ein paar Scheiben Banane und etwa vier Himbeeren zum Garnieren mit einem Mixer oder einem Pürierstab kurz durchmixen. Entweder über Nacht im Kühlschrank oder mindestens eine halbe Stunde stehen lassen (bei sehr großem Hunger reichen auch 15 Minuten). Umrühren und mit den restlichen Früchten garnieren.

Pizza mal Zwei – mit Spargel und Schalotten oder Salbei und Walnüssen

Dieser braune, flüssige und eigentlich sehr fieser Geschmacksverstärker, der in kaum einem Haushalt fehlt, darf auch in keinem deftigen Essen meines Vaters fehlen. Er schüttet diese Brühe in Eintöpfe, Nudelgerichte, auf sein wachsweiches Frühstücksei (ich gebe zu, ich mache das auch)… und das jedes einzelne Mal ohne das Gericht vorher auf seine Würzigkeit zu testen. Er weiß immer schon vorher, dass es auf jeden Fall an Salz fehlt. Ob das jetzt an seinen kaputten Geschmacksknospen liegt oder daran, dass jeder andere keine Ahnung vom Kochen hat – keine Ahnung.

Als ich in diese beiden weißen Pizzen gebissen habe, wusste ich sofort: Mein Papa Rudi würde seinen Kumpel M. im Schrank stehen lassen. Und das vielleicht Beste daran: Ich habe keineswegs ein halbes Kilo Salz auf den Pizzaboden geschüttet. Das intensive Aroma, der gute Geschmack kommt von frisch geriebenem Parmesan, geröstetem Salbei, gedünsteten Schalotten, Zwiebeln und Knoblauch auf der einen Pizza und von feinen Streifen grünem Spargel auf der anderen.

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Pizza mit gedünsteten Zwiebeln und Schalotten, Walnüssen und Salbei

nach FOOD52

1 EL Olivenöl

1 mittelgroße Zwiebel, geviertelt und fein geschnitten

2 Schalotten, halbiert und fein geschnitten

3 Knoblauchzehen, fein geschnitten

5-8 Salbeiblätter, fein geschnitten

1/2-1 TL Salz

Pfeffer

3 EL Walnüsse

etwas frischen Zitronensaft, optional

1 Handvoll Parmesan (weglassen, wenn die Pizza vegan bleiben soll)

(selbstgemachter) Pizzateig

Wenn ihr den Pizzateig selbst machen möchtet, dann bereitet ihn schon morgens vor. Dieses Rezept funktioniert immer, geht ganz einfach und reicht für vier mittelgroße Pizzen. Wenn ihr Vollkornmehl verwenden wollt, dann gebt zusätzlich noch einen großen Schluck Olivenöl zum Teig, dann wird der Boden nicht zu trocken.

Zwiebeln, Schalotten und Knoblauch in einer Pfanne mit dem Olivenöl auf mittlerer Hitze andünsten, bis sie weich werden. Salz und Pfeffer dazugeben, Hitze reduzieren. Nach etwa 5 Minuten Salbei hinzufügen. Weitere zwei Minuten dünsten. In einer separaten Schüssel abkühlen lassen.

Die Pfanne mit einem Küchenpapier auswischen und Walnüsse bei mittlerer Hitze rösten, bis sie fantastisch duften. In gewünschte Größe hacken.

Pizzateig ausbreiten, etwas Olivenöl und dann (den Parmesan und) die Zwiebel-Schalotten-Mischung darauf verteilen. Mit etwas Zitronensaft beträufeln, die Walnüsse darauf verteilen und bei 250°C etwa 10 bis 15 Minuten backen.

Pizza mit grünem Spargel, Parmesan und Rucola

5 Stangen grüner Spargel (die Enden dran lassen!)

1 Schalotte, halbiert und fein geschnitten

1 Handvoll Parmesan, frisch gerieben

1 Handvoll Rucola

Spargel jeweils am Ende festhalten und mit einem Schäler feine Streifen abschälen.

Erst den Parmesan, dann den Spargel und die Schalotten auf der Pizza verteilen. Bei 250°C etwa 10 bis 15 Minuten backen. Vor dem Servieren mit dem gewaschenen Rucola belegen.

Socca mit grünem Spargel, Feta und Dill + Gewinnspiel „My New Roots“

Auf den eigenen Körper, auf die eigene innere Stimme zu hören, ist manchmal gar nicht so einfach. Mir kommt es so vor, als ob ich in letzter Zeit immer viel zu spät die Notbremse ziehen, wenn es ums Essen geht. Ich habe Magenkrämpfe und manchmal kann ich mich kaum bewegen. Beim Foodbloggercamp in Reutlingen Ende Februar ist mir das das erste Mal passiert. Ein paar Wochen später wieder und nochmal. Das nervt. Vor allem, weil ich keine Ahnung habe, was die Symptome auslöst. Und noch schlimmer, weil ich Essen so liebe.

Manchmal habe ich das Gefühl, es liegt daran, dass ich mehrere Dinge durcheinander esse: ein bisschen Brot, ein bisschen Käse, Salat, Spiegelei, Fisch, Schokolade … Manchmal glaube ich, dass es am Brot liegt. Oder an der Milch. Oder … einfach zu viel von irgendetwas. Ich kann irgendwie kein Muster erkennen. Was mir hilft: Bewusst zu essen, gesund zu essen, nicht alles wild mixen. Eher kleine Mengen und dafür mehrmals am Tag. Ich bin meine eigene Testperson. Porridge mit Hafermilch und Banane geht immer gut. Dinkelbrot mit Avocado hält mich lange satt und liegt nicht schwer im Magen. Rohkost ist eher nicht so geil. Sarah Britton kam da gerade recht.

9783868738650Ich lungere schon seit einer Weile um ihr neues Buch „My New Roots“ herum – ihr Blog hat übrigens denselben Namen – und kann mich nicht entscheiden: Backe ich zuerst das Life-Changing-Bread? Probiere ich die Erdbeer-Chia-Marmelade, sobald es die ersten Früchte gibt oder doch lieber Rhabarber-Karotten-Muffins? Und dann: Spargel. Endlich. Und dazu Socca, die zwar nichts mit Fußball zu tun haben, dafür aber ziemlich viel mit Pfannkuchen und das hört sich für mich um Welten besser an. Der einzige Unterschied: Der Teig wird mit Kichererbsenmehl angerührt. Schmeckt und riecht sehr lecker, nussig und intensiv. Wem das aber zu fancy ist, der nimmt ganz normales Mehl – Vollkorn oder Dinkel für die gesunde Variante. Das Originalrezept ist aber etwas ganz besonderes.

(Pssst! Zum Gewinnspiel bitte ganz nach unten scrollen.)

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Socca mit grünem Spargel, Dill und Feta

leicht abgewandelt nach einem Rezept von Sarah Britton

Für 4 kleine Pfannkuchen:

90 g Kichererbsenmehl
1/2 TL feines Meersalz
1/2 TL schwarzer Pfeffer
280 ml warmes Wasser
3 EL Koksöl oder Ghee, geschmolzen + mehr zum Anbraten

Mehl in eine Schüssel sieben. Salz und Pfeffer untermengen. Wasser und Öl oder Ghee mit einem Schneebesen oder einer Küchenmaschine unterschlagen. Mindestens 30 Minuten, besser über Nacht ziehen lassen.

In einer heißen Pfanne Kokosöl oder Ghee schmelzen lassen und entweder vier große oder acht kleinere Soccas ausbacken. Um sie warm zu halten, auf einen Teller legen und mit einem sauberen Küchentuch bedecken.

Für die Füllung:

4 Zwiebeln, in dünne Scheiben geschnitten
Kokosöl oder Ghee
feines Meersalz
1 Schuss Balsamicoessig
1 Bund grüner Spargel
1 Bund frischer Dill
etwa 75 g Feta
Pfeffer
Olivenöl

Öl oder Ghee in einer Pfanne erhitzen. Zwiebeln zusammen mit einer Prise Salz bei mittlerer Temperatur etwa 25-30 Minuten anschwitzen. Immer wieder umrühren. Wenn die Pfanne zu trocken wird, etwas Balsamicoessig dazugeben. Wenn sie goldbraun sind, in eine Schüssel geben und beiseite stellen.

Die holzigen Enden vom Spargel entfernen, etwa 2-3 Zentimeter, und mit etwas Kokosöl oder Ghee bestreichen. In einer Pfanne goldbraun braten, etwa 5-10 Minuten. Wenden nicht vergessen.

Die Soccas auf Teller anrichten mit den Zwiebeln, dem Spargel, Feta und reichlich Dill belegen. Salzen, pfeffern und nach Belieben mit Olivenöl beträufeln. Geniiieeeßen!

+++ GEWINNSPIEL +++

Ihr könnt mit ein bisschen Glück ein „My New Roots“-Exemplar gewinnen. Die Teilnahmebedingungen lauten:

  • Kommentiert unter diesen Post, was euch im Leben so richtig wichtig ist.
  • Vergesst nicht, eure E-Mail-Adresse anzugeben, damit ich euch benachrichtigen kann bzw. das Kästchen anzuklicken, das besagt, dass ihr bei einer Antwort auf euren Kommentar benachrichtigt werdet.
  • Teilnahmeschluss ist am Sonntag, 10. April, um 12 Uhr.
  • Der Gewinner wird von mir spätestens am Montag ausgesucht und per Mail benachrichtig.
  • VIEL GLÜCK!!! 🙂

 

*Das Buch wurde mir vom Knesebeck-Verlag kostenlos zur Verfügung gestellt. Natürlich bleibt meine Meinung davon unbeeinflusst.