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Getestet: die FOODIST Gourmet Box

Ich bin ein Genießer, vor allem, wenn es um Essen geht. Ich esse meinen Lieblingsvanillejoghurt mit der falschen Seite vom Löffel, weil er dann nicht so schnell leer ist. Ich lutsche Schokolade. Und Chips knabbere ich in Mini-Happen mit meinen Schneidezähnen.

Letzten Monat durfte ich die Foodist Gourmet Box testen und ich habe mich gefreut, wie ein kleines Kind. Foodist verschickt Boxen mit ausgewählten Delikatessen für eben solche oder ähnliche Genießer wie mich. Abonnenten bekommen jeden Monat ein Überraschungspaket zugeschickt. Gefüllt ist es mit lauter kleinen und besonderen Leckereien, auf die man im besten Fall bisher noch nicht selber gestoßen ist. Und dann trägt der Postbote genau so ein Päckchen zu mir in den fünften Stock…

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  • Gemüsechips von Corkers waren zum Beispiel darin, meine Lieblingschips. Kannte ich zwar schon vorher von einer anderen Marke, habe ich aber mindestens genauso genossen, wie beim allerersten Mal. Rote Beete, Süßkartoffel, Pastinake und Karotte – vielleicht für den Kopf ein bisschen gesünder als andere Chips. Sie sind knusprig und salzig und ölig, genau wie Chips eben zu sein haben. I like.
  • Ginger Beer von Cornish Orchards – im Sommer gibt es kaum eine bessere Erfrischung. Kalten Weißwein vielleicht. Sehr lecker, schön scharf, nicht übertrieben süß.
  • Tagliatelle nach provenzalischer Art von Pâtes Fabre, einer kleinen französischen Pasta-Manufaktur. Die Pasta braucht nicht länger als zwei Minuten in Salzwasser zu kochen. Ich habe sie leider einen Ticken zu lange auf dem Herd gelassen… Zutaten wie Basilikum, Tomaten und Knoblauch schmeckt man zwar raus und bringt mal Abwechslung auf den regelmäßigen Nudelteller. Lieber ist mir aber nach wie vor simple Pasta ohne Verfeinerung.
  • Der Tomatensugo mit Rotwein und Steinpilzen von Organico – bio – habe ich dazu gegessen. Sehr fein. Man kann das Weinaroma rausschmecken, dass ich so gerne zum Ablöschen von Soßen verwende. Wirklich lecker. Dieser Sugo zusammen mit Vollkornspaghetti: wahrscheinlich ein Traum. Vielleicht hat der Eigengeschmack der Tagliatelle ein wenig vom intensiven Sugo abgelenkt – oder andersrum.

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  • Die Schoko-Mandeln von SugarSin waren nicht so mein Fall. Das liegt aber wohl daran, dass ich weiße Schokolade nicht zu meinen Lieblingen zähle. Wer es sehr süß mag und gerne was zu beißen hat, für den sind die überzogenen Mandeln mit Karamell aber genau richtig.
  • Mein Highlight, weil ich es schon so lange nicht mehr gegessen habe: Salzlakritz von Lakritsfabriken überzogen mit Zartbitter und mit Salzflocken bestreut. Sehr geil. Süß und salzig, die perfekte Kombi.
  • Der schwarze Johannisbeersirup von Blossoms Syrup ist auch eine feine Sache. Schon probiert: ein paar (!) Tropfen in Mineralwasser geben und frische Minzblätter dazugeben. Für alle, denen „nur“ Wasser zu langweilig ist. Als nächstes werde ich mal ein wenig Sirup in Naturjoghurt verrühren und im Sommer wird er zu Eiscreme serviert. Lecker – das empfehlen zumindest die lieben Foodist-Menschen.

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Lohnt sich so eine Foodist Gourmet Box? Mein Fazit

Ich habe eine Schwäche für Dinge, die mit viel Liebe zum Detail und für die Sache umgesetzt werden. Bei Foodist ist das so. Es geht nicht nur um leckere Delikatessen, sondern auch darum, wo diese herkommen. Sie ist ihr Geld von 24 Euro im Monat – alleine an den Lebensmitteln gemessen – wert, das auf jeden Fall. Trotzdem: Mir ist eine Box voller Luxusprodukte, die Salzlakritz und Tomatensugo mit Rotwein nunmal sind, zu diesem Preis und in dieser Regelmäßigkeit leider zu teuer. Dafür kaufe ich mir lieber ab und zu richtig tolle Schokoladetrüffel oder ein gutes Stück Fleisch. Welche Angst hier aber unbegründet ist: Für eine Überraschungsbox voller Dinge zu zahlen, die man am Ende gar nicht mal so toll findet. Das kann bei der Foodist Gourmet Box meiner Meinung nach nicht passieren. Und: Alle Produkte können im Foodist-Shop auch einzeln bestellt werden. Auch eine Lösung.

*Die Foodist Gourmet Box wurde mir kostenlos zugeschickt. Geschrieben habe ich natürlich meine eigene Meinung.

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