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Shakshuka oder auch Resteverwertung

Wie ihr vielleicht schon mitbekommen habt, liebe ich schnelles, aber gutes Essen. Vor allem dann, wenn viel zu tun ist, ein Job dem anderen folgt und ich jetzt sofort (!) Hunger habe, dann gibt es genau zwei Lösungen: Pasta oder Hampfpampf-Pfanne. Nudeln gehen ganz klar immer und man schafft es auch, sie jeden Tag ein bisschen anders zuzubereiten – an Abwechslung fehlt es mir hier also nie so wirklich. Die Hampfpampf-Pfanne jedoch ist an Vielfältigkeit und Einfachheit nicht zu übertreffen. Olivenöl rein, Zwiebeln andünsten und dann alles rein da, was noch so im Kühlschrank und in der Küche rumschwirrt. Tadaaa – innerhalb von 20 Minuten steht ein Gericht auf dem Tisch, das sich echt sehen, riechen und schmecken lassen kann. Da ich ein bekennender Fan von Yotam Ottolenghis Küche bin, ist das hier eine kleine Anlehnung an sein Shakshuka-Rezept. In Wirklichkeit habe ich dafür aber einfach meine Vorräte geplündert.

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Zutaten für 2-3 Portionen:

Olivenöl

1/2 Zwiebel, in feine Streifen geschnitten

1 Knoblauchzehe, fein gewürfelt und mit 1 TL Salz vermischt

2 rote Spitzpaprika, in feine Streifen geschnitten

1 Handvoll Tomaten, grob zerkleinert

1 EL Honig

1 TL Kreuzkümmel

1 TL getrockneter Koriander

1 TL Paprikapulver

1 Handvoll frische Kräuter wie Petersilie, Minze, Basilikum oder Koriander

1/2 Dose Tomaten plus etwas Wasser ODER 1 ganze Dose Tomaten

4 Eier aus artgerechter Haltung

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Zwiebeln in Öl auf mittlerer Hitze andünsten. Paprika, Gewürze und frische Tomaten dazugeben und unter Rühren anbraten.

Dosentomaten und Wasser, Knoblauchsalz, Honig und die frischen Kräuter untermischen. Ein paar Minuten unter gelegentlichem Rühren köcheln lassen. Wird das Ganze zu trocken, noch etwas Wasser dazugeben.

Mit einem Löffel vier kleine Löcher in das Shakshuka machen und vorsichtig ein Ei in jede Vertiefung geben. Die Eier auf niedriger Hitze etwa 10 Minuten pochieren. Einen Deckel oben drauf, dann dauert das Ganze nicht so lange.

Mit Brot und frischen Kräutern servieren – bon appétit!

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4 Kommentare

  1. Christopher Sonnenberg sagt

    Habe aus Israel noch ein Shakshuka-Gewürz.
    Ein tolles Gericht. Hab es eben beim stöbern entdeckt und werde es bald mal wieder kochen.

    Beste Grüße

    Christopher

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