Allgemein, More
Kommentare 1

Last-Minute-Brot mit Buttermilch

Es gibt so ein paar Dinge, vor denen haben Hobbyköche und -bäcker – ich möchte jetzt nicht Angst sagen – aber sehr großen Respekt. Vor dem perfekt gebratenen Steak zum Beispiel, davor, Blätterteig selber zu schichten (obwohl es dabei nur um die benötigte Zeit geht und selbst die hält sich wirklich in Grenzen), geschmeidigen Hefeteig zu kneten oder eben auch Brot zu backen.

Der Anspruch: innen saftig, außen knusprig. Ich muss zugeben: Dieses Rezept ist kein klassischer Weg, wie man sein Abendbrot oder Frühstück bäckt. Kein vorsichtiges Erwärmen der Milch, kein Warten auf die Entfaltung der Hefe, kein Gehen des Teigs. Und wenn man dann noch eine tolle Küchenmaschine eines marktführenden Herstellers besitzt, dann liegt der Aufwand ungefähr beim noch schnell den Frühstückstisch decken und Kaffee zu kochen, bevor das knusprige und zugleich weiche und warme Brot auch schon wieder aus dem Ofen geholt werden kann – 45 Minuten höchstens! Geht also auch noch ganz schnell bevor alle wach werden …

IMG_4130

Zutaten für ein großes oder zwei kleinere Leibe:

500 g Mehl

500 g Vollkornmehl

3 TL Salz

2 TL Natron

500 bis 700 ml Buttermilch

optional: getrocknete Tomaten, Oliven, Kräuter oder auch Schokoladenstückchen unter den Teig kneten

Ofen auf 200°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.

IMG_4131

Mehl, Salz und Natron in einer großen Schüssel kurz vermischen. 500 ml Buttermilch dazugeben und entweder in einer Küchenmaschine mit einem Knethaken, mit einem Handrührgerät und den passenden Aufsätzen oder auch ganz easy mit der Hand verkneten. Je nach Konsistenz noch mehr Buttermilch dazugeben. Etwa fünf Minuten zu einem geschmeidigen Teig verkneten.

Jetzt Mehl auf eine Arbeitsfläche geben. Das Brot in einen großen oder zwei kleine Laibe formen, mit Mehl bestäuben und ein großes Kreuz in den Teig ritzen. Die Backzeit bei zwei kleinen Broten beträgt etwa 30 Minuten. Dann das Brot mit einem Geschirrtuch aus dem Ofen nehmen und auf den Boden klopfen. Hört es sich hohl an, dann ist es fertig. Tipp: Noch warm essen – heaven!

1 Kommentare

  1. Julia sagt

    Danke für die Rezeptidee!! Das werde ich auf jeden Fall ausprobieren! Ich berichte dann 🙂

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

*